Komplizierte Sachen zu verstehen sind in der Regel nicht die meist erhoffte Beschäftigung die ein Schüler praktizieren will. Vorallem wenn dies eine Mischung aus den zu kritisierenden komplizierten Sachen und
Beschäftigungstherapie ist. Denn komplizierte Beschäftigungstherapie, das ist, was für mich den negativen Teil der Schule darstellt - wenn Lehrer nicht wissen was sie mit dem Kurs tun sollen, und möglichst als Intelligentsbestien betrachtet werden wollen, dann lassen sie einen einfach 5 Seiten bestehend aus physikalischem Fachchinesisch lesen, geben einem Aufgaben aus dem besagten Buch die man dann innerhalb von 15 Minuten um 15:15 Uhr lösen muss, um anschließend die Stunde zu beenden und nie wieder auf den Scheiß zurückzukommen. Am besten geben sie einem das was man nicht geschafft hat (was dann meistens alles ist) als Hausaufgabe auf, denn Lehrer haben Autorität, und diese soll von jedem beachtet werden, damit der Lehrer Abends ohne bedenken in Ruhe ins Bett gehen kann, als Respektsperson, als der Boss. Am nächsten Morgen ist die Sache mit den Hausaufgaben vergessen, meist gerade dann wenn der Schüler, in diesem Fall ich, dann endlich mal die Hausaufgabe gemacht hat, was dann nicht beachtet wird. Da fragt man sich doch, wozu der ganze Scheiß? Wozu Beschäftigungstherapie? Beschäftigungstherapie ist dazu da, um den Schüler ruhigzustellen, wie eine harte Droge, nur härter, intensiver und furchteinflösender. Sie ist dazu da um den Schüler Arbeit errichten zu lassen, so viel Arbeit, dass ihm die Tinte aus den Adern spritz und endlich die richtige Antwort aufs Papier bringt, die der Lehrer, oder soll ich ihn Sklaventreiber nennen, haben will. Wobei "richtig" wieder relativ ist, wie ich heute in Mathe gelernt habe. Denn die Lösungsmenge von "(x-3)(x²-1)=0" ist "x=3". Und "x=1". Und "x=-1". Logisch oder? Drei Antworten für eine mathematische Gleichung. Wenn man bei einer Straßenumfrage in Dresden diese Aufgabe stellen würde, würd bei den meisten alten Männern (denn Frauen und junge Leute fehlen dem Osten wie ich gestern in Erdkunde gelernt hab) der Herzschrittmacher überkochen. Da kommt bei mir nicht zum ersten Mal die Frage auf, WER BRAUCHT SOWAS? Wer will wissen dass die Lösungsmenge
n von "x+3x-1=0" im Endeffekt "x1=0,3" und "x2=-3,3" sind? Ich werd im meinem ganzen Leben nie wieder damit konfrontiert, bis auf die nächsten 3 Jahre, denn das Schulsystem hat irgendwie den Drang das Unwichtigste zum Hauptthema zu machen und dies über ein halbes Jahrzehnt durchzuziehen. Aber hey, alles easy. Denn jeder versteht dass hip²+2hiphop+hop²=HipHop die erste binomische Formel ist. Erkennt doch jeder auf den ersten Blick. Ansonsten ist man in der 11 fehl am Platz und hat verschissen. Denn dass bei "x²-2=0", "x=wurzel aus -2"
keine Lösung ist, wird als Basiswissen verstanden. Basiswissen ist für mich das Einmaleins oder der Dreisatz. Viel mehr braucht man im Leben nicht. Man wird auf ein Leben vorbereitet das man auf keinen Fall leben wird, da ist die wahrscheinlichkeit größer dass man den Fernseher erfindet oder Präsident von Amerika wird. Warum macht man sowas? Warum hat das

überhaupt jemand erfunden? Welcher Mensch auf der Welt ist so gelangweilt dass er wie der Herr Pythagoras einen Satz nach sich bennent, welches in einem rechtwinkligen Dreieck a²+b²=c² geschrieben wird? Wie kann man so gelangweilt sein, wozu hat Bill Gates das Internet erfunden?
Das war eine Lebenswichtige Entdeckung die
jeder braucht. Den Satz des Herr Eukild hat in der Geschichte der Menschheit wohl keine Sau benutzt, bis irgendwann ein genialer Lehrer auf die tolle Idee kam dies dem Internet vorzuziehen. Lang lebe Bill Gates, fuck Herr wie auch immer der Typ heißt. Es wird wohl ein ewiges Rätsel bleiben, wieso, welshalb und warum Mathematik so überbewertet wird. Wenn jemand das für so wichtig hält, soll er auf eine Schule gehen wo nur Mathefreaks drauf sind, Nerds aus dem Bilderbuch, die nur darauf warten das Wort Sinus auf der Tafel zu lesen. Alle anderen sollen damit nicht gequält werden, denn Mathe hat schon so manchem die Karriere versaut. Als wenn ein Sprachgenie keine höhere Ausbildung machen könnte weil er die pq-Formel nicht anzuwenden weiß, ich bitte euch, da soll keiner meckern das etwas in unserem Land nicht stimmen sollte. *Räusper*. What is wrong with you people? Um das Leben auf unserem kleinen süßen Planeten ein klein wenig erträglicher zu machen sollte man vielleicht nicht ganz so hohe Anforderungen haben, denn diese sind meist unverständlich und anstrengend für jeden. Außnahmen gibt es immer wieder, man muss nur einen Blick ins Weiße Haus werfen. Du kannst mir nicht erzählen dass Mr. Cheney den Kathetensatz beherrscht, oder sonstwer weiß wie viele Einwohner in Thailand AIDS haben. Solche Sachen sollten nicht Hauptbestandteil unseres Lebens sein, denn so will keiner Leben, außer solche Leute die nicht wie Mr. Gates denken, welcher wie gesagt ein Revolutionär ist. Also loben wir Bill (wir wissen jeder welcher gemeint ist, alle schwule, geschminkte, pubertierende, schwarzgekleidete Leute die Bill heißen sei Fuck Off gesagt) für sein Engagement, die Welt schöner zu gestalten, und verabschieden uns von Mathematik, Pythagoras & co. Viva la revolution!
//Gavin Froome//
2 Kommentare:
Interessanter Blog, aber Werbung kommt zurück. Also Blog aus meinem Genre: .3-21-20.blogspot.com
kay, gates rocks. co viel is klar, denk zwar schon das cheney den ganzen mathekram drauf hat, aber die ganze aids sache geht ihm wohl sowas von am arsch vorbei...anyway, mathe saugt. ich mag jedenfalls den stil, auch wenn es vielleicht besorgnis erregend sein sollte, wie viele sachen es gibt, die dich anpissen...oder mich, wenn wa schon dabei sind. jedenfalls wie mein vorgänger schon sagte werbung kommt zurück und da bush sein wahlkampfteam grad beschäftigt is, muss ich das wohl selbst machen;
http://crawfordslighthouse.blogspot.com/
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